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Übersicht
Geschichte
Jena Heute
Geschichtlicher Überblick
Um 880/890 Jena wird erstmals als Siedlung "Jani" in einem Hersfelder Zinsregister genannt
1182 Erste urkundliche Erwähnung der Weinanbaues (Zwätzen) bei Jena
1182 Der als "Jene" bezeichnete Ort untersteht den Herrn von Auhausen, deren neuer Stammsitz, die "Lobdeburg" erstmals 1186 urkundlich nachgewiesen ist.
um 1230 Verleihung des Stadtrechts durch die Herren von Auhausen (jetzt die "Herren der Lobdeburg"
1175/80 Jena erreicht eine beachtliche Stellung als Marktort mit Münzprägung
Zwischen 1289 und 1331 Jena gerät in den Besitz der Wettiner, und wird bei deren Familienteilung der "Ernestinischen Linie" zugeteilt, und bleibt bis 1918 unter dieser Herrschaft
13/14 Jahrhundert Ausbau der Stadtbefestigung. Der Mauerring mit Stadtgraben und Ecktürmen umschließt eine Fläche von ca. 400 x 500 m (heute Goetheallee - Löbdergraben - Teichgraben - Schillerstraße)
1286 Gründung des Dominikanerklosters
1301 Gründung des Zisterzienser-Nonnenkloster zu St. Michael
1414 Gründung des Karmeliterkloster
2. Hälfte des 14. Jahrhunderts Bau des Jenaer Rathauses (1368 erstmals urkundlich erwähnt), sowie um 1380/90 Bau der Stadtkirche St. Michael (Fertigstellung des Turmes 1557).
1480 Bau der steinernen Brücke über die Saale
um 1490 Jena hat ca. 3.800, etwa der Durchschnitt der Bevölkerung eriner damaligen mittleren Stadt
1525 Es kommt zu Volksunruhen und Aufständen der ärmeren Bürger und Bauern in Jena und Umgebung, nach der Niederlage des Bürgerkrieges in Thüringen werden ca. 20 Revolutionäre auf dem Jenaer Markt hingerichtet.
1548 Einrichtung eines Akademischen Gymnasiums im ehemaligen Dominikanerkloster.
Jena hat mittlerweile ca. 4.500 Einwohner
1558 Aus dem Akademischen Gymnasium wird eine Universität ("Studium generale") mit 4 Fakultäten, Jena wird damit zur Universitätsstadt
17. Jahrhundert Verarmung Jenas im 30jährigen Krieg. Die Jenaer Universität erfreut sich aufgrund fortschrittlicher Lehren wachsender Studentenzahlen, darunter viele junge Menschen aus Ost- und Südeuropa. Zwischen 1706 und 1720 ist sie die größte Deutsche Universität.
1665 - 1749 Die Buchhändlerfamilie Bielcke betreibt das größte deutsche Verlagsunternehmen der Zeit in Jena
1674 Die "Privilegierte Jenaische Zeitung" erscheint
1794 Freundschaftsbund zwischen Goethe und Schiller
1794 - 1807 Lehr- und Forschungstätigkeit der Philosophen Fichte, Schelling und Hegel an der Jenaer Universität
1778 - 1849 Bedeutsame naturwissenschaftliche Leistungen durch die Professoren Loder, Hufeland und Doebereiner
1806 Niederlage der preußischen Truppen
1815 Die patriotische Bewegung der Burschenschaft wird die erste bürgerlich-national orientierte Studentenverbindung der deutschen Geschichte
1846 Gründung der optischen Werkstatt durch Abbe und Zeiss
1860 Erste Dampfmaschine in Jena
1882 Gründung des Glastechnischen Laboratoriums durch Schott
Anfang 1945 Teilweise Zerstörung Jenas im Zuge des 2. Weltkrieges durch anglo-amerikanische Bomber
1945 Bei einem Bombenangriff auf die Stadt kommen 153 Menschen ums Leben, werden 300 Häuser beschädigt und 30 zerstört. Am Ende des Krieges waren 15% der Stadt zerstört und es fanden 800 Menschen den Tod. Die Amerikaner ziehen ab, sowjetische Truppen besetzten nun Jena
1946 Zeiss und Schott werden zu 94% demontiert; 336 Spezialisten von beiden Werken werden, z.T. mit Familien, in die Sowjetunion abtransportiert um dort die Werke wieder zu errichten
1950 Gründung von "Jenapharm". Zur Zeit leben 80.530 Menschen in Jena
1952 Im Zuge der Bezirksbildung wird Jena zum Bezirk Gera eingeteilt
Mitte 1953 30.000 Jenenser protestieren gegen Maßnahmen der Regierung und fordern freie Wahlen, die Einheit Deutschlands und den Rücktritt der Regierung; in Folge dessen treffen sowjetische Panzer ein, der Ausnahmezustand über Jena wird verhängt, 500 Personen werden verhaftet und am Tag darauf wird der Schlosser Alfred Diener in Weimar standrechtlich erschossen
1955 Der Neubau des Phyletischen Museums wird eingeweiht
Anfang 1957 Großblockbauweise wird auch in Jena eingeführt
1960 Einweihung der neuen Kinderklinik in der Westbahnhofstraße
1965 - 1975 Im Neubaugebiet Jena-Lobeda-West entstehen 5.648 Wohnungseinheiten mit Kultur-, Sport- und Versorgungszentren, wie auch Schulen und Kindereinrichtungen
1968 Beschluß zur Neugestaltung des Jenaer Stadtzentrums, dadurch wird die historische Innenstadt um den Eichplatz abgerissen und das Universitätshochhaus errichtet Der "Madrigalchor" wird gegründet
1969 Dem "Sinfonieorchester Jena" wird der Name "Jenaer Philharmonie" verliehen
1971-1983 Im Neubaugebiet Jena-Lobeda-Ost entstehen 8.535 Wohnungseinheiten in Plattenbauweise
1975 Einwohnerzahl erreicht 100.000er Grenze, dadurch wird Jena 14. Großstadt der DDR
ab Oktober 1986 750-jähriges Jubiläum der Stadtrechtsverleihung für Jena. Wohngebiet am Rähmen, mit 343 Wohnungen, wird übergeben
Ende 1989 Mehr als 40.000 Jenenser nehmen bei einem  Bürgerforum auf dem Zentralen Platz teil, dies ist die größte Demonstration in Jenas Geschichte
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Letzte Aktualisierung: 13. Feb 07