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Demoszene Vor ungefähr zehn Jahren hat sich im
Übergang der Heimcomputer von Amiga und C64 zum PC eine neue kreative Szene gebildet.
Diese internationale, vor allem in (Nord-) Europa aktive Gemeinschaft setzt den
Rechner als künstlerisches Medium ein, um damit animierte Effekte, Grafiken und Musik zu
kreieren. Eine mit Musik unterlegte Echtzeit-Präsentation von Grafik und Effekten auf dem
PC wird "Demo" genannt (kurz für Demonstration) und gibt der
"Demoszene" ihren Namen.
Mehrere Künstler, die auf unterschiedlichen Gebiete
spezialisiert sind, bilden sogenannte Demogruppen. Diese Teams bestehen typischerweise aus
drei bis zehn Leuten. Sie kombinieren ihre Fähigkeiten und schaffen so
Gemeinschaftproduktionen, die dann unter ihrem Gruppennamen veröffentlicht werden. Zur
Verbreitung von dieser Produktionen und zur Kommunikation untereinander wird von den
Computerfreaks das Internet intensiv genutzt.
Zwischen den Demogruppen aus den unterschiedlichsten Nationen herrscht trotz einer
gewissen "sportlichen" Konkurrenz eine Verbundenheit weit über die
Landesgrenzen hinaus.
An mehreren internationalen Orten wie
Helsinki, Hamburg und Rotterdam finden regelmäßige Treffen der Szene statt. Solche
"Demoparties" werden von Computerkünstlern besucht, die ihre neuesten
Kreationen in den Wettbewerben veröffentlichen, Erfahrungen austauschen und sich über
neueste Entwicklungen auf dem Hard- und Softwaremarkt informieren. Die Organisatoren
selbst sind meist langjährige Kenner der Szene und können so die Treffen genau an die
Wünsche der Teilnehmer anpassen.
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